Datenschutz und Verarbeitung von Daten

Datenschutzhinweise im Zusammenhang mit der Scheidung Online Funktion und des Internetauftritts der Rechtsanwaltskanzlei Krau, zudem die Nutzung der Online-Anfrage Funktion.

Verantwortlich für die Datenverarbeitung ist die

Rechtsanwaltskanzlei Kraus
RAin Helena Kraus
Münsterstr. 23
33775 Versmold

Datenschutzbeauftragter der Rechtsanwaltskanzlei Kraus ist

Herr
Andreas Kraus
Münsterstr. 23
33775 Versmold

Ihre Daten werden für Zwecke der anwaltlichen Beratung (im Rahmens eines Mandantenvertrags Art. 6 Abs. 1b DS-GVO) bei der Online-Anfrage Funktion, online Terminvereinbarung und der Stellung eines Scheidungsantrags bei Gericht verarbeitet. Diese Datenverarbeitung ist zur Erfüllung des geschlossenen Mandantenvertrags erforderlich und auf Anfrage des Mandanten erfolgt. Eine darüber hinausgehende Speicherung und Verarbeitung personenbezogener Daten ist nicht vorgesehen. Nach der Eingabe personenbezogener Daten werden diese unverzüglich an die interne Kanzleisoftware übermittelt. Somit findet bei der Online-Anfrage und Scheidung online Funktion keine serverseitig Speicherung von Personendaten statt. Lediglich bei der online Terminvereinbarung werden die getätigten Eingaben serverseitig gespeichert und nur zum Zweck der Terminpflege verarbeitet. Nach Abschluss der Beratung oder des Scheidungsverfahrens werden die Daten nach gesetzlichen Aufbewahrungsfristen, wie folgt aufbewahrt:

Art. 17 Abs. 3 b) DS-GVO sieht vor, dass die Löschung nicht erforderlich ist, soweit die Verarbeitung zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung erfolgt, die die Verarbeitung erfordert. Dies können z. B. folgende Fälle sein:

  • berufsrechtliche Aufbewahrungspflicht für Handakten (sechs Jahre gem. § 50 Abs. 1 Satz 2 BRAO),
  • Pflicht zur Durchführung einer Interessenkollisionsprüfung bei Übernahme eines Mandats (§ 43a Abs. 4 BRAO)
  • Aufbewahrungspflicht für Rechnungen (10 Jahre gem. § 14b UStG) oder
  • ggf. Orientierung an Verjährungsfristen (bis zu max. 30 Jahre) auch im Interesse des Mandanten.

Ihre personenbezogenen Daten werden im Zuge des Scheidungsverfahrens weitergegeben an

  • die übrigen Beteiligten des Gerichtsverfahrens und deren Bevollmächtigte
  • die Gerichtsverwaltung, soweit eine Zuständigkeit im Zusammenhang mit
    Ihrem Verfahren bestehen sollte
  • sofern und soweit erforderlich Sachverständige und Dolmetscher/Übersetzer.

Wenn im jeweiligen Einzelfall die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen, haben Sie
nach der Datenschutz-Grundverordnung folgende Rechte:

  • Auskunft über die zu Ihrer Person gespeicherten Daten (Art. 15 DS-GVO)
  • Berichtigung unrichtiger personenbezogener Daten (Art. 16 DS-GVO)
  • Löschung personenbezogener Daten (Art. 17 DS-GVO)
  • Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DS-GVO)
  • Widerspruch gegen die Verarbeitung (Art. 21 DS-GVO).

Die Rechtsvorschriften der Bundesrepublik Deutschland oder des Landes Nordrhein-Westfalen können vorsehen, dass die nach der Datenschutz-Grundverordnung bestehenden Rechte beschränkt werden (Art. 23 DS-GVO).
Sollten Sie von Ihren oben genannten Rechten Gebrauch machen, prüft das Gericht, ob die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür im Einzelfall erfüllt sind.

Rechtsanwälte müssen personenbezogene Daten löschen, wenn keine Rechtsgrundlage mehr für deren Speicherung besteht. Dies ergibt sich aus dem Grundsatz nach Art. 5 Abs. 1 e) DS-GVO („Speicherbegrenzung“) und Art. 17 DS-GVO.